Ein spätes Tor von Maximilian Beier hat Borussia Dortmund am siebten Spieltag einen wichtigen 1:0-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt beschert. Der Treffer in der 80. Minute entschied ein hart umkämpftes Spiel und hält den BVB mit 14 Punkten dicht an der Tabellenspitze. Die Mannschaft steht nach sechs Spieltagen mit vier Siegen und zwei Unentschieden auf dem zweiten Rang.
Der Spielverlauf
Die Partie entwickelte sich lange Zeit als ein taktisches Duell mit wenigen klaren Torchancen. Dortmund kontrollierte mit 59 Prozent Ballbesitz das Spiel, doch die Frankfurter Abwehr stand zunächst sicher. Erst nach einer Reihe von Wechseln durch Trainer Jürgen Klopp fand der BVB mehr Schwung im Angriff. In der 68. Minute kamen unter anderem Maximilian Beier und Jobe Bellingham ins Spiel und brachten frischen Wind.
Der entscheidende Moment folgte zwölf Minuten später. Bellingham legte den Ball nach einer Kombination auf Beier auf, der aus kurzer Distanz einköpfte. Der Treffer war die Belohnung für eine deutliche Überlegenheit in den Statistiken: Der BVB schoss 18-mal, während Frankfurt nur auf acht Versuche kam. Die Eintracht erhielt zwei Gelbe Karten, für Nnamdi Collins und Farès Chaïbi.
Bundesliga-Kontext und Ausblick
Der Sieg festigt Dortmunds Position als Verfolger des FC Bayern München. Mit nun vier Siegen und zwei Unentschieden aus sechs Spielen bleibt der BVB ungeschlagen und hat ein Torverhältnis von 11:4. Die Mannschaft baut eine Serie von zwei Bundesliga-Siegen in Folge aus, nachdem sie zuletzt gegen Union Berlin remis gespielt hatte. In den letzten fünf Pflichtspielen weist die Bilanz zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage auf.
Nun steht am Dienstag das DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Werder Bremen im Signal Iduna Park an (20.45 Uhr). Danach folgt das Spitzenspiel der Liga: Am Samstag 31. Oktober geht es zum direkten Duell mit dem Tabellenführer Bayern München. Die aktuelle Tabelle zeigt, dass jedes weitere Punkte-Sammeln vor diesem Duell von großer Bedeutung ist.
Die Aufstellung von Borussia Dortmund: Kobel, Ryerson, Anton, Schlotterbeck, Bensebaïni, Veerman, Nmecha (79. Bellingham), Doan (87. Amaimouni-Echghouyab), Sabitzer (68. Chukwuemeka), Svensson (68. Beier), Fábio Silva (68. Nwaneri). Guirassy begann in der Startelf. Der nächste Ligagegner ist damit klar umrissen. Serhou Guirassy, der gegen Sabah FA in der vergangenen Woche zweimal traf, war gegen Frankfurt in der Startelf, konnte sich aber nicht in die Torschützenliste eintragen.
