Borussia Dortmund trauert um den ehemaligen Co-Trainer Peter Hermann, der am Wochenende im Alter von 74 Jahren verstorben ist. Hermann war in der Saison 2022 als Assistent von Edin Terzić für den BVB tätig und betreute das Team in 23 Partien, bevor er im Dezember desselben Jahres aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat.

Seine letzte professionelle Station war damit Borussia Dortmund, doch Hermanns Karriere umfasste Jahrzehnte im deutschen Fußball. Geboren 1952 in Kleinmaischeid, spielte er unter anderem für Bayer 04 Leverkusen, wo er später auch als Co-Trainer eine prägende Figur wurde. Er arbeitete an der Seite zahlreicher Trainer, darunter Christoph Daum, Klaus Toppmöller und Jupp Heynckes, mit dem er 2013 bei Bayern München das Triple gewann. Seine ruhige Art und sein umfangreiches Wissen machten ihn zu einem geschätzten Berater. Niko Kovač, mit dem er in München zusammenarbeitete, sagte: „Mein Beileid der Familie. Ein großartiger Mensch hat uns verlassen.“

Ein Leben für den Fußball

Hermann absolvierte über 1.000 Spiele als Co-Trainer an der Seitenlinie verschiedener Bundesliga-Clubs. Bei Bayer Leverkusen übernahm er 1996 sogar kurzzeitig interimsweise die Cheftrainer-Rolle und sicherte dem Klub mit einem 1:1 gegen Kaiserslautern den Klassenerhalt. Er blieb Leverkusen zeitlebens verbunden, verfolgte auch intensiv die Nachwuchsspiele und galt als bester Co-Trainer, den Jupp Heynckes je kannte. Sein Tod löste Trauer bei allen Vereinen aus, für die er tätig war.

Aktueller Erfolg im Gedenken

Die Nachricht vom Tod des erfahrenen Trainers erreicht Borussia Dortmund in einer Phase des sportlichen Höhenflugs. Der BVB führt die Bundesliga mit einem perfekten Start von zwölf Punkten aus vier Spielen an und befindet sich in einer Serie von fünf Siegen in Folge. Das jüngste Ergebnis war ein 1:0-Auswärtssieg beim VfB Stuttgart am 19. September. Die Mannschaft bereitet sich nun auf das nächste Heimspiel gegen Werder Bremen am 9. Oktober vor, wie der Spielplan zeigt. Die aktuelle Tabellenführung, die in den Tabellen dokumentiert ist, und die positive Stimmung im Verein bilden einen würdigen Rahmen, um an die Verdienste eines Mannes zu erinnern, der den Fußball in Deutschland über Generationen hinweg mitgeprägt hat. Sein letztes Spiel für den BVB war im Dezember 2022. Die aktuelle Form der Mannschaft, die auch in den Teamstatistiken sichtbar wird, unterstreicht die Kontinuität, für die Hermann stand.

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