Borussia Dortmund führt angeblich Verhandlungen mit dem FC Barcelona über einen Transfer von Hector Fort. Die Katalanen wollen demnach rund 17 Millionen Euro für den Verteidiger von den Schwarz-Gelben haben. Nach Angaben der Ruhr Nachrichten verlaufen die Gespräche konstruktiv, sodass Dortmund sehr optimistisch ist, den Neuzugang vorstellen zu können. Der 19-jährige Fort soll Yan Couto ersetzen, der nach Como ausgeliehen wurde. Lothar Matthäus lobte die Aktivitäten des BVB auf dem Transfermarkt und sagte: "Der BVB hat sich gut verstärkt". Der Sportbericht St. Georg (SPOX) berichtete zuerst über die Gespräche.

Was das 17-Millionen-Angebot für den BVB-Haushalt bedeutet

Barcelona hat nach Informationen der Ruhr Nachrichten eine feste Ablöse von 17 Millionen Euro für Hector Fort gefordert. Borussia Dortmund soll jedoch ein alternatives Transfermodell ins Auge fassen, bei dem die fixe Ablöse auf zehn Millionen Euro gedrückt werden kann, wenn Barcelona im Gegenzug eine Rückkaufoption und eine prozentuale Beteiligung bei einem Weiterverkauf zusichert. Diese Konstruktionsweise würde den Etat der Schwarz-Gelben entlasten und gleichzeitig den Wunschspieler sichern. Der Verein hat in dieser Transferperiode bereits mit Konstantinos Karetsas von KRC Genk und Giannis Konstantelias von PAOK sowie Joey Veerman von PSV Eindhoven investiert. Knapp 80 Millionen Euro ließen sich die Borussia das Trio kosten. Matthäus betonte: "Der BVB hat die Qualität, den zweiten Platz zu festigen".

Wo Hector Fort in die aktuelle Abwehrreihe passt

Der junge Verteidiger Hector Fort soll die Lücke hinter Yan Couto schließen, der nach Como verliehen wurde. Fort gilt als junger, frischer Spieler, der bereits Erfahrung gesammelt hat. Seine Vielseitigkeit in der Abwehrreihe passt zum Konzept von Trainer Nuri Şahin, der die Defensive stabilisieren möchte. Der BVB hat in der Vorsaison den Vizetitel geholt und liegt in der Tabelle der Saison 2025/26 aktuell auf Platz zwei mit 73 Punkten aus 34 Spielen. Die Abwehr um Mats Hummels, der 508 Pflichtspiele für den Verein bestritt, soll durch die Verpflichtung von Fort noch tiefer besetzt werden. Der Signal-Iduna-Park, seit Dezember 2005 offiziell so benannt, bietet mit 81.365 Plätzen bei nationalen Spielen die passende Bühne für die neuen Akteure.

Weitere Transfers und Kaderplanung im Sommer 2026

Neben der Verpflichtung von Hector Fort plant Borussia Dortmund weitere Zugänge. Bereits in der Vorsaison holte der Verein unter anderem Konstantinos Karetsas von KRC Genk und Giannis Konstantelias von PAOK sowie Joey Veerman von PSV Eindhoven. Das Trio kostete den Verein insgesamt knapp 80 Millionen Euro. Lothar Matthäus attestierte dem BVB gute Geschäfte auf dem Transfermarkt und sagte: "Der BVB hat sich gut verstärkt". Karetsas und Konstantelias seien junge, frische Spieler mit bereits gesammelter Erfahrung, während Veerman ein erfahrener Spieler sei, der schon Höhen und Tiefen durchlebt habe. Der BVB hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter 1997 den UEFA-Pokal durch einen 3:1-Sieg gegen Juventus Turin.

Aktuelle Personalsituation und nächste Aufgaben

Der BVB muss in der neuen Saison auf einige Ausfälle verzichten. Nico Schlotterbeck, Carney Chukwuemeka und Ramy Bensebaini stehen aktuell nicht zur Verfügung. Die Mannschaft bestreitet am 12. September 2026 zu Hause gegen den SC Paderborn 07 das nächste Spiel. In der jüngsten Form lief es erfolgreich: 4 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlage in den letzten 5 Partien. Die Mannschaft steht aktuell unter Druck, den Rückstand von 16 Punkten auf Tabellenführer Bayern München aufzuholen. Die Abwehr wird durch die mögliche Verpflichtung von Hector Fort neue Optionen erhalten, während der Angriff um Top-Torjäger Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen sowie Marco Reus mit 170 Buden auf Tore ausgelegt ist.

Die Verhandlungen mit Barcelona um Hector Fort stehen noch am Anfang, aber die konstruktiven Gespräche deuten darauf hin, dass der Transfer in diesem Sommer realisiert werden könnte. Der BVB bleibt flexibel und prüft alternative Modelle, um den Kader für die Champions League und die Bundesliga zu verstärken, ohne den Etat vollständig zu sprengen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der 19-Jährige tatsächlich nach Dortmund wechselt und welche Rolle er in der Abwehrreihe von Nuri Şahin einnehmen wird.