Borussia Dortmund beendet Transfer‑Poker um Said El Mala

Borussia Dortmund zieht nach der Ablehnung eines über 50 Millionen Euro schweren Angebots für Said El Mala vom 1. FC Köln die Reißleine. Der BVB wird kein weiteres Angebot für das Top‑Talent abgeben, wie Sportgeschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book bestätigt haben.

„Wir haben uns bewusst entschieden, kein weiteres Angebot mehr abzugeben“, sagte BVB‑Chef Carsten Cramer gegenüber der BILD. Das letzte Angebot belief sich auf rund 46 Millionen Euro Grundablösesumme plus Bonuszahlungen, die das Gesamtpaket auf etwa 52 bis 53 Millionen Euro erhöht hätten. Die Boni waren jedoch an langfristige Einsatzziele geknüpft.

Warum der BVB den Deal stoppt

Der 1. FC Köln lehnte das Angebot ab, woraufhin der BVB die Verhandlungen beendete. „Wir hatten aus unserer Sicht ein werthaltiges Angebot gemacht“, betonte Cramer. Der BVB will wirtschaftliche Vernunft walten lassen, auch bei sportlichen Ambitionen.

Was bedeutet das für Borussia Dortmund?

Mit dem Ende des Pokers um El Mala konzentriert sich der BVB nun auf andere Transferziele. Die Schwarz‑Gelben schlossen die letzte Saison als Zweiter der Bundesliga ab (73 Punkte, 22 Siege, 7 Unentschieden, 5 Niederlagen) und wollen im neuen Jahr weiter an den FC Bayern München heranrücken.

Wie reagiert Said El Mala?

El Mala trainierte am Freitag in Köln und wirkte gelassener als zuvor. Der 20‑jährige könnte nun die gesamte Saison bei den Geißböcken bleiben.

Tabellenplatz (Endstand 2025 – neue Saison noch nicht begonnen)

Zweiter in der Bundesliga, 73 Punkte, 22 Siege – 7 Unentschieden – 5 Niederlagen aus 34 Spielen, aktuelle Form: S S N S N.