Borussia Dortmund steht kurz davor, Konstantinos Karetsas zu verpflichten - und die Zeit drängt. Noch in dieser Woche wollen die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben nach Genk reisen, um mit Sportchef Dimitri De Conde über den Wechsel des Griechen zu verhandeln. Der BVB will den Transfer vor der Reise nach Japan am 29. Juli abschließen, um keine Zeit zu verlieren. Aktuell steht Borussia Dortmund auf Platz 2 der Bundesliga mit 0 Punkten.
Der BVB hat Genk bereits ein Angebot von knapp unter 30 Millionen Euro unterbreitet. Doch die Belgier fordern mindestens 35 Millionen Euro als feste Ablöse - mit Bonuszahlungen könnten es sogar 40 Millionen werden. Das ist dem BVB zu viel, zumal weitere Sommertransfers geplant sind und jeder Euro gebraucht wird. Der BVB bleibt aber in der Pole-Position. Karetsas und seine Familie bevorzugen weiterhin einen Wechsel ins Ruhrgebiet.
Ein Erfolg bei Karetsas würde dem BVB frischen Schwung geben, bevor die Saison richtig startet. Der griechische Verteidiger könnte die Defensive stärfen, die nach den Abgängen von Schlüsselspielern wie Nico Schlotterbeck ohnehin neu aufgestellt werden muss. Die Verhandlungen zeigen, wie hart der Markt um junge Talente ist - und wie schnell sich Prioritäten ändern.
Es wird bestätigt, dass die Dortmunder Verantwortlichen den Druck spüren. Die Reise nach Genk ist der nächste logische Schritt, um die Gespräche zu beschleunigen. Gleichzeitig werden Gerüchte aus Italien, wonach Karetsas lieber zur AC Mailand wechseln würde, dementiert. Die Dortmunder Führung setzt weiterhin auf den Griechen.
Sollte der BVB bis zum 29. Juli keine Einigung mit Genk erzielen, könnte der Transfer platzen oder sich verzögern. Die Schwarz-Gelben müssen sich entscheiden, ob sie das Budget für die geforderte Summe freigeben oder nach Alternativen suchen. Die nächsten Schritte werden zeigen, ob Karetsas tatsächlich der erste Neuzugang der Saison wird. Borussia Dortmund bestreitet sein nächstes Spiel am 20. Februar 2027 auswärts gegen Werder Bremen.
