Borussia Dortmund musste im letzten Testspiel vor der Reise nach Japan eine bittere Niederlage hinnehmen. Gegen Fortuna Düsseldorf verlor der BVB mit 1:2 und büßte zudem zwei Nachwuchskräfte ein.
Was passierte im Spiel?
Das Spiel begann mit einem frühen Führungstor von Mathis Albert (21.) für Dortmund. Doch die Fortuna glich in der 50. Minute aus: Fabian Schleusener traf nach einem Freistoß zum 1:1. Der Siegtreffer für die Gastgeber fiel in der 79. Minute durch Anas Slimani, der nach einem Konter elegant über die Innenverteidigung chippendelte. Die Düsseldorfer zeigten in der zweiten Halbzeit eine deutliche Leistungssteigerung und nutzten ihre Chancen besser als der BVB.
Warum die Niederlage für Dortmund schmerzt
Für den BVB war es der zweite Test vor der Saison 2026/27, die am 15. August beginnt. Mit 73 Punkten aus 34 Spielen beendete Dortmund die Vorsaison als Vizemeister hinter Bayern München, 16 Punkte hinter den Münchnern. Die letzten fünf Spiele vor der Sommerpause gewannen die Schwarz-Gelben viermal (WWWWL), doch gegen Düsseldorf fehlte die nötige Konstanz. Besonders bitter: Elias Benkara (19) und Enzo Duarte (17) verletzten sich und mussten ausgewechselt werden. Die genauen Diagnosen stehen noch aus.
Lehren aus dem Spiel
Die erste Halbzeit zeigte noch Potenzial, doch nach der Pause verlor der BVB die Kontrolle. Die Defensive wirkte bei Kontern anfällig, und die Offensivbemühungen blieben in der Schlussphase ohne klare Torchancen. In der 90. Minute hatte noch Inacio die Chance zum Ausgleich, doch Lasse Rieß parierte stark. Trainer Edin Terzić wird die Defensive in den kommenden Tagen gezielt auf die Herausforderungen der 3. Liga vorbereiten müssen.
Was kommt als Nächstes?
Der BVB fliegt am Montag nach Japan, um dort zwei Testspiele zu bestreiten. Die Mannschaft steht aktuell auf dem 2. Platz in der Bundesliga, 16 Punkte hinter Bayern München. Die Saison 2026/27 beginnt für die Schwarz-Gelben am 15. August mit dem Auswärtsspiel bei Union Berlin. Die Niederlage gegen Düsseldorf sollte als Weckruf dienen, denn die Konkurrenz schläft nicht. Mit Nico Schlotterbeck fehlt weiterhin ein wichtiger Innenverteidiger, doch die Kadertiefe wird in den nächsten Wochen weiter ausgebaut werden müssen.
