Die UEFA Champions League 1996/97 war für Borussia Dortmund ein außergewöhnliches Abenteuer. Nach einer beeindruckenden Gruppenphase, in der sie gegen Teams wie den FC Porto und den FC Manchester United antraten, schaffte es der BVB ins Viertelfinale. Dort trafen sie auf den FC Manchester, den sie nach einem spannenden Rückspiel in der heimischen Westfalenhalle ausschalteten. Der Weg ins Finale war geebnet und die Vorfreude in Dortmund war riesig.
Am 28. Mai 1997 reisten die schwarzgelben Anhänger nach Wembley, dem historischen Stadion in London, das schon viele unvergessliche Fußballmomente erlebt hatte. Der Gegner, Juventus Turin, war nicht nur ein nationaler Rivale, sondern auch ein europäischer Schwergewicht. Die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld war jedoch fest entschlossen, Geschichte zu schreiben.
Der Anpfiff ertönte, und schon früh im Spiel zeigte der BVB, dass sie nicht nur da waren, um teilzunehmen. Die ersten Minuten waren geprägt von intensiven Zweikämpfen und einer beeindruckenden Laufbereitschaft. In der 29. Minute war es dann soweit: Matthias Sammer, der Abwehrchef der Dortmunder, erzielte das erste Tor des Spiels. Ein Schuss aus der Distanz, der den italienischen Torhüter Angelo Peruzzi überraschte und die schwarzgelbe Fanmeile zum Beben brachte.
Mit einer 1:0-Führung ging Borussia Dortmund in die Halbzeitpause, aber die Partie war noch lange nicht entschieden. Juventus, angeführt von Stars wie Alessandro Del Piero und Zinedine Zidane, drängte auf den Ausgleich. Doch die Dortmunder Defensive hielt stand, angeführt von einem überragenden Jens Lehmann im Tor.
In der zweiten Halbzeit setzte der BVB seine Offensive fort und belohnte sich erneut. In der 67. Minute war es der junge Stürmer Karl-Heinz Riedle, der nach einer Flanke von dem flinken Außenbahnspieler Lars Ricken zum 2:0 traf. Der Jubel kannte keine Grenzen, und die schwarzgelben Fans in Wembley waren in Ekstase.
Das 3:0 durch Riedle in der 81. Minute war der endgültige Schlusspunkt. Ein perfekter Konter, der die italienische Mannschaft schockte. Borussia Dortmund hatte es geschafft: Der erste Champions-League-Sieg der Vereinsgeschichte war perfekt. Diese Nacht in Wembley war nicht nur ein Triumph für die Spieler, sondern auch ein Meilenstein für den gesamten Verein und seine treuen Fans.
Der Sieg in der Champions League 1997 ist für Borussia Dortmund nicht nur ein historischer Moment, sondern auch ein Symbol für die Kraft und den Zusammenhalt des Vereins. Die Erinnerungen an diesen magischen Abend leben bis heute in den Herzen der BVB-Anhänger weiter und erinnern uns daran, dass alles möglich ist, wenn man zusammenhält und an sich glaubt.
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