Borussia Dortmunds Nummer eins, Gregor Kobel, wurde für die prestigeträchtige Auszeichnung als bester Torhüter des Jahres nominiert. Die Nominierungsliste für den Ballon d'Or 2026 wurde am Dienstag veröffentlicht und der Schweizer Nationaltorhüter ist einer von zehn Kandidaten.
Kobel hielt in der vergangenen Bundesliga-Saison 15-mal zu null und überzeugte auch bei der Weltmeisterschaft mit der Schweiz. Die offizielle Ballon d'Or-Website lobte seine besonderen Fähigkeiten: "Was Kobel wirklich auszeichnet, ist seine Entscheidungsfindung, eine angeborene Fähigkeit, in einer Millisekunde zu kalibrieren und richtig zu lesen, wann er rausgehen muss und wann er stehen bleibt." Zudem heißt es: "Im Sechs-Meter-Raum ist er bestimmend und autoritär, während seine erstklassige Schussabwehr durch rasierklingenscharfe Reflexe gestützt wird."
Gregor Kobel hat sich in den letzten Jahren zu einer der verlässlichsten Größen im Kader von Borussia Dortmund entwickelt. Seine Stärken liegen nicht nur in den physischen Attributen wie seiner Größe und Reichweite, sondern vor allem in seiner mentalen Stärke und Spielintelligenz. Die schnelle Entscheidungsfindung, die von der Ballon d'Or-Jury hervorgehoben wurde, ist ein Resultat intensiver Analysearbeit und Erfahrung. Kobel agiert nicht nur als letzter Mann, sondern oft als erster Angreifer durch präzise Abschläge und klare Ansprachen an die Abwehrreihe.
Seine Leistungen sind ein Grundpfeiler für die aktuelle starke Bundesliga-Bilanz der Borussia. Die Mannschaft steht nach zwei Spieltagen mit zwei Siegen auf Platz drei der Tabelle. Mit fünf erzielten und nur zwei kassierten Toren weist das Team eine positive Tordifferenz von +3 auf. Diese defensive Stabilität geht maßgeblich auf die Sicherheit zwischen den Pfosten zurück.
Die Konkurrenz für die Auszeichnung ist international und hochkarätig besetzt. Neben Kobel wurden neun weitere Torhüter nominiert. Dazu gehören etablierte Weltklasse-Leute wie Thibaut Courtois von Real Madrid und Argentiniens Emiliano Martínez von Aston Villa. Auch jüngere Talente wie Joan García vom FC Barcelona und Matvey Safonov von Paris Saint-Germain sind im Rennen. Die vollständige Liste der Nominierten zeigt die globale Wertschätzung für die Torhüterposition.
| Torhüter | Verein | Nationalität |
|---|---|---|
| Gregor Kobel | Borussia Dortmund | Schweiz |
| Yassine Bounou | Al-Hilal | Marokko |
| Thibaut Courtois | Real Madrid | Belgien |
| Joan García | FC Barcelona | Spanien |
| Edouard Mendy | Al-Ahli | Senegal |
| Emiliano Martínez | Aston Villa | Argentinien |
| David Raya | Arsenal | Spanien |
| Vozinha | GD Chaves/Colo-Colo | Kap Verde |
| Unai Simón | Athletic Club | Spanien |
| Matvey Safonov | Paris Saint-Germain | Russland |
Die Nominierung ist eine schöne persönliche Auszeichnung für Kobel in einer Phase, in der sich der BVB auf das nächste Pflichtspiel konzentriert. Am 12. September empfängt Borussia Dortmund den SC Paderborn 07 im heimischen Stadion. Vor diesem Heimspiel muss Trainer Edin Terzić jedoch auf einige verletzte Spieler verzichten. Laut dem aktuellen Verletztenstatus sind Filippo Mané, Giannis Konstantelias und Justin Lerma derzeit nicht einsatzbereit. Ihre Rückkehr ist für die anstehende enge Terminplanung wichtig.
Trotz dieser Ausfälle blickt der Club mit Optimismus auf die nächsten Aufgaben. Die Mannschaft will die positive Frühform mit sechs Punkten aus zwei Spielen fortsetzen und die Nominierung ihres Torwarts als zusätzlichen Motivationsschub nutzen. Die komplette Planung für die kommenden Wochen, einschließlich aller Termine, ist auf der Spielplan-Seite des Clubs einsehbar. Das nächste Ziel ist klar: drei Punkte gegen Paderborn am 12. September 2026.
