Der Hamburger Fünftligist HEBC hat einen neuen Zuschauerrekord für die erste Runde des DFB-Pokals aufgestellt. Über 41.600 Tickets wurden für das Spiel gegen Borussia Dortmund am Dienstagabend im Volksparkstadion verkauft. Damit übertrifft der Hamburg Eimsbütteler Ballspiel Club den bisherigen Rekord von 41.500 Zuschauern, den Atlas Delmenhorst im August 2019 gegen Werder Bremen erzielte. Die Partie beginnt um 20:45 Uhr. Borussia Dortmund geht als klarer Favorit in die Begegnung, die ursprünglich früher angesetzt war. Sie wurde verschoben, weil Dortmund am vergangenen Samstag noch im Supercup gegen Bayern München spielte.
Der HEBC nutzt für das Pokalspiel das Volksparkstadion in Hamburg. Das Stadion bietet Platz für etwa 57.000 Zuschauer. Allerdings ist die Nordkurve für Mitglieder des Hamburger SV reserviert. Deshalb rechnet der Verein nicht mit einer komplett ausverkauften Arena. HEBC-Präsident Konstantin Zimmermann zeigte sich dennoch überwältigt. "Es würden theoretisch 57.000 Zuschauer reinpassen. Aber die Nordkurve ist HSV-Mitgliedern vorbehalten. Deshalb rechnen wir nicht damit, dass es komplett voll wird.", sagte Zimmermann. Für den Fünftligisten bedeutet der Ticketverkauf einen finanziellen Erfolg. Nach Abdeckung der Fixkosten bleibt ein Gewinn für den Klub.
Für Borussia Dortmund ist die Partie der nächste Pflichtspieltermin in einer frühen Saisonphase. Das Team von Trainer Edin Terzić startete mit einem Sieg in die Bundesliga und steht aktuell auf Platz 5 der Tabelle. Aus drei möglichen Punkten wurden drei geholt. Die Bilanz nach einem Spiel lautet ein Sieg, kein Unentschieden und keine Niederlage. Dabei schoss Dortmund zwei Tore und kassierte keines. Die Tordifferenz beträgt also +2. Dieser erfolgreiche Auftakt gibt dem Team Rückenwind für die Pokalbegegnung. Bislang schied noch nie ein Bundesligist in der ersten Runde des DFB-Pokals aus. Dortmund will diese Serie natürlich fortsetzen. Die aktuelle Verletztenliste des BVB umfasst Giannis Konstantelias, Justin Lerma, Nico Schlotterbeck und Ramy Bensebaini. Ihre Verfügbarkeit ist auf unserer Verletztenliste dokumentiert.
Direkt nach dem Pokalauftakt wartet das nächste Bundesligaspiel auf Borussia Dortmund. Am 5. September 2026 gastiert der BVB bei der TSG 1899 Hoffenheim. Hoffenheim liegt derzeit auf dem 12. Tabellenplatz. Dieses Auswärtsspiel ist der nächste Schritt in der jungen Saison. Den kompletten Spielplan der Schwarz-Gelben finden Sie auf unserer Spielplan-Seite. Die Mannschaft muss also schnell umschalten können. Ein Sieg gegen den Fünftligisten wäre das erwartete Ergebnis und würde zusätzliches Selbstvertrauen für die anstehende Liga-Reise schaffen. Die Pokalniederlage eines Bundesligisten gegen einen unterklassigen Verein wäre eine große Sensation. Dortmund will das auf jeden Fall vermeiden.
Für den HEBC ist das Spiel ein finanzielles Highlight. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf sind für einen Verein der fünften Liga außergewöhnlich hoch. Präsident Zimmermann betonte, dass der Klub nach Deckung aller Kosten einen Gewinn erzielen wird. Diese Mittel können in die weitere Entwicklung des Vereins investiert werden. Für Borussia Dortmund hingegen steht der sportliche Erfolg im Vordergrund. Ein souveräner Einzug in die zweite Runde ist das Ziel. Die Mannschaft will den Favoritenstatus bestätigen und einen möglichen Rückschlag nach dem Supercup-Finale vermeiden. Die aktuelle Tabellensituation und die Teamstatistiken sind auf unserer Statistik-Seite einsehbar. Der Fokus liegt klar auf dem nächsten Schritt in einem langen Saisonverlauf.
