Borussia Dortmund baut seinen Kader unter Trainer Niko Kovac mit jungen Talenten radikal um. Das berichtete Sky Sports Football am Dienstag, 25. August 2026. Ziel ist es, den aufregenden Fußball mit Gegenpressing und Tempo zurückzubringen, der den Verein einst unter Jürgen Klopp auszeichnete.

Die Mannschaft schloss die vergangene Saison als Vizemeister ab, mit 64 Punkten aus 29 Spielen. Aktuell fehlen jedoch wichtige Spieler wie Nico Schlotterbeck, Carney Chukwuemeka und Ramy Bensebaini auf der Verletztenliste. Der nächste Test ist das Heimspiel gegen den Hamburger SV am 29. August.

Wie sieht der neue Kader aus?

Sportdirektor Ole Book und Niko Kovac haben in diesem Sommer vier Spieler verabschiedet, darunter die Offensivkräfte Karim Adeyemi und Julian Brandt. Deren Tore müssen ersetzt werden. Als erfahrener Neuzugang kam Mittelfeldspieler Joey Veerman (27) vom PSV Eindhoven. Die größte Aufmerksamkeit gilt aber zwei griechischen Flügelspielern: Giannis Konstantelias und dem 18-jährigen Konstantin Karetsas. Im Franz-Beckenbauer-Supercup gegen Bayern München zeigte Konstantelias bereits eine vielversprechende Einwechslung, als der BVB einen 0:2-Rückstand fast noch drehte.

Trotz der Verjüngung bleibt das erfahrene Rückgrat mit Torhüter, Innenverteidiger und einem Mittelfeldspieler erhalten. Julian Ryerson ist einer dieser erfahrenen Norweger. Die Erwartungen an die neuen Offensivspieler sind hoch, wie die aktuellen Kader-Infos zeigen.

Was hat Kovac bisher erreicht?

Kovac übernahm den Verein Ende Januar 2025, als sich der BVB im falschen Tabellendrittel befand. Die Europapokal-Qualifikation schien damals kaum erreichbar. „Stellen Sie sich vor, was passierte, als wir ihn vor eineinhalb Jahren einstellten“, sagte CEO Carsten Cramer. „Wir waren in Regionen, in denen wir nie sein sollten, und er brachte uns in die Champions League.“Kovac wechselte nach wenigen Spielen von einer Vierer- auf eine Fünferkette und steigerte die physischen Kapazitäten der Mannschaft."Insgesamt mischen wir eine gute Mannschaft", sagte der Trainer. Der Plan ist klar: Durch eine Mischung aus Jugend und Erfahrung soll der alte BVB-Geist auf dem Trainingsgelände und vor der Gelben Wand im Signal Iduna Park wieder lebendig werden. Die komplette Tabelle der Vorsaison unterstreicht den Aufwärtstrend. Ob der Weg trägt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen, wenn die neuen Offensivkräfte ihre Qualität unter Beweis stellen müssen.